Wie? Kein Bier?

„Fish and Chips“ in Bierteig, ein ordentliches „englisches“ Frühstück mit Würstchen und Speck, ein Glas Rotwein abends an der Bar – so stellen sich Urlauber ihren Hotel-Aufenthalt in London oder auch in Dubai vor.

In zumindest einem Hotel der britischen Hauptstadt wird daraus nichts mehr: das trendige Bermondsey Square Hotel im Herzen von London serviert nach der Übernahme durch einen Investor aus dem Mittleren Osten keinen Alkohol mehr.

Der neue Besitzer wolle das Hotel nach dem „Sharia-Gesetz“ führen berichtet die „Daily Mail“ auf ihrer Webseite, Alkohol und Schweinefleisch seien ab sofort tabu. Ein Hinweis auf der Webseite des Hotels bestätigt, dass kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird, ob Schweinefleisch ebenfalls auf der roten Liste gelandet ist, ist nicht ersichtlich.

Wenn es ein Sharia-Hotel mitten in London gibt, dann müsste es im so muslimischen wie superlativ-versessenen Dubai ja mindestens einen ganzen Hotel-Stadtteil ohne die im Islam verbotenen Genüsse geben, oder? Nur gehört habe ich von so einem Hotel noch nichts. Weiterlesen

Eine “schmerzhafte” Überraschung

Sieben Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 50.000 Dirhams (ca. 10.000 Euro) – so hart bestrafte ein Gericht in Dubai einen Amerikaner, weil seine Mutter ihm ein Päckchen aus der Heimat geschickt hatte. Das Päckchen hatte allerdings einen brisanten Inhalt: 592 Tramadol-Schmerztabletten und deren Einfuhr in die Emirate ohne behördlich beglaubigtes Rezept ist verboten. Gleiches gilt unter anderem für Hustensaft mit Codein oder Mohnsamen. Reiseveranstalter, Konsulate und Fluglinien empfehlen daher, sich vor dem Besuch der Emirate beraten zu lassen, welche Substanzen mitgebracht werden dürfen, um eine Haftstrafe, wie sie dem Amerikaner droht, zu vermeiden. Weiterlesen

Sie sind wieder da!

Sie sind wieder da. Dabei könnte alles so schön sein. Dubai hat den Sommer endlich hinter sich gelassen, die Temperaturen sind auf wunderbare 25 bis 30 Grad tagsüber und unter 20 Grad nachts gefallen. Die Balkontüren stehen nonstop offen, Frühstück, Mittagsessen und Abendbrot finden auf der Terrasse statt. Ein lauer Wind lässt die Blätter der Palme im Garten leicht rascheln, die Kinder spielen im Park vor der Haustür. Und dann geht es los. Kaum hat Muttern sich mit einem Glas Rotwein in den Gartenstuhl gesetzt, um den Sonnenuntergang live zu verfolgen, macht es: bsssssssssss. Weiterlesen

Fitness-Horror

Ich persönlich hab es ja nicht so mit Sport. Ich gehe mit dem Hund und räume hinter meinen Kindern her, das muss reichen. Ein Fitnessstudio habe ich in meinem Leben noch nicht von innen gesehen und nachdem ich heute die Zeitung gelesen habe, wird das wohl auch so bleiben. In Fitnessstudios muss es nämlich wirklich gruselig zu- und nur ganz schreckliche Menschen dort hingehen. Anders sind die Verhaltensregeln, die ein Redakteur für die Leser aufgeschrieben hat, nicht zu erklären.

Seiner Meinung nach gehen die meisten Menschen offenbar ins Fitnessstudio um zu glotzen, denn sein erster Ratschlag lautet: „Starr die anderen Sporttreibenden nicht an“. Die wenigen Besucher, die nicht zum Gaffen gekommen sind, ermahnt er unter Punkt Zwei doch bitte die Geräte und Matten nach Benutzung von ihrem Schweiß zu befreien. Lecker. Und wo wir gerade bei Schweiß sind, empfiehlt der fachkundige Fitnessstudio-Redakteur eindringlich die Benutzung von Deodorants. Selbiges aber bitte nicht in den Duschen rumliegen lassen, lautet der nächste Hinweis. Weiterlesen

T.A.X.I.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich werde in den nächsten Wochen wohl nicht zum Blog-schreiben kommen. Muss mich in der Taxi-Schlange anstellen. An den letzten beiden November- und dem ersten Dezember-Wochenende kann man in Dubai nämlich umsonst Taxifahren. Und das nicht in uralten Müffel-Taxis, wir sind hier schließlich in Dubai! Weiterlesen

Ein Haar muss her!

Die Polizei in den Emiraten hat einen Schwindler festgenommen, der verzweifelten Frauen die Rettung ihrer Ehe mit ein paar von den Damen zu beschaffenden „Zutaten“ und seinem magischen Wasser versprochen hat.

Bis zu 30.000 Dirhams (6.000 Euro) kassierte der Mann von den Frauen, damit es zu Hause wieder rund läuft. So weit, so gut bzw. schlecht, was ich an der Geschichte wirklich erstaunlich finde, sind die „Zutaten“, welche die Frauen für die „Wunderheilung“ ihrer Ehe beibringen mussten: Eine Unterhose des Herrn Gemahls und eines seiner Beinhaare. Die Unterhose, ok, kein Problem, die holt man aus dem Schrank und gut ist es. Aber ein Beinhaar? Wie genau besorgt man sich ein Beinhaar des angetrauten Mannes, ohne dass dieser es merkt? Weiterlesen

Happy Halloween!!!

Der schwarze Kater sitzt gefesselt und geknebelt im Vorgarten, der Hund kahlrasiert neben ihm – wir sind bereit für Halloween. Das Gruselkabinett des Grauens wird vollendet von der älteren Tochter, die seit gestern in der wohl unvermeidlichen “Ich kann jetzt Witze erzählen”-Phase ist. Ich weiß nicht, was schlimmer ist, die Witze oder die jüngere Tochter, die nicht aufhören kann darüber zu lachen und jeden Witz mindestens 20 Mal hören will. Es erstaunt mich allerdings schon, dass Fritzchen und seine Oma immer noch aktuell sind. Ob es auch noch Häschen-Witze gibt?

Ich glaub, ich geh erst mal einen Kaffee trinken…
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