Sommerloch oder “Habe ich wirklich so lange nicht in den Spiegel geschaut?”

Sommerloch. So nennt man das wohl, wenn auch eher seriöse Zeitungen mit Geschichten aufwarten wie der des Ex-Guns N’Roses-Musikers Slash, der im süßen Alter von 14 Jahren die Mutter der Freundin betäubt hat, um auf dem Sofa ungestört Ringelpiez mit Anfassen machen zu können.

Dazu kann ich zwei Dinge beitragen. Ersten, ich habe auch nichts mehr zu berichten, bevor ich mich am Wochenende auf in den Urlaub nach Deutschland mache. Zweitens, ich sehe aus wie Slash. Ehrlich! Als ich die “News” über den Gitarristen las, fiel mir eine Geschichte ein, die ich vor rund zwei Jahren als eine der ersten hier in meinem Blog geschrieben habe. Und weil ich damals ca. 3 Leser hatte und heute nichts besseres zu berichten habe, veröffentliche ich sie einfach noch mal, damit auch alle neuen Leser wissen, warum Slash und ich uns so ähnlich sehen: Weiterlesen

Mein Teekesselchen & Ich

Teekesselchen – ein Wort mit mehreren Bedeutungen erraten – war eins meiner Lieblingsspiele als Kind. Ich spiele es bis heute, dieser Tage allerdings meist unfreiwillig. Im Englischen, der zweiten Amts- und Umgangssprache in Dubai, gibt deutlich mehr Teekesselchen als im Deutschen und wenn man im Gespräch über eins stolpert ergibt sich oft eine gewisse Situationskomik. Weiterlesen

Still steht der Stau

In Dubai dreht sich alles im Fortschritt. Höher, größer, schneller, weiter ist die Devise und tatsächlich wurde gerade eine Innovation beschlossen, die das Leben in den Emiraten von Grund auf verändern könnte. Nein, ich meine nicht die Ankündigung, dass das Land als erstes arabisches für das Jahr 2021 eine Marsmission plant. Der Griff nach den Sternen ist nichts gegen das, was sich in Kürze auf der Erde abspielen wird: Tankstellen werden mit längeren Benzinschläuchen ausgestattet!

Wer noch nie in Dubai getankt hat, kann sich nicht vorstellen, was das bedeutet. Eine Revolution steht im Raum. Klimaanlagen für alle sind nichts dagegen. Weiterlesen

Un-er-schütt-er-lich!

Wo ich gerade dabei bin, mich über unnütze Dinge der Gesellschaft aufzuregen, mach ich gleich mal weiter: Warum schafft der Mensch sich eine Katze an?

Edgar. Das ist unser schwarzer Kater. Seit fünf Jahren gehört er zur Familie und auf der Straße tut er immer noch so, als würde er mich nicht kennen. Dabei geht es Edgar nicht schlecht in unserem Haus. Wenn er sich mal auf die Waage stellen würde, wäre das vielleicht auch ihm klar. Das und die Tatsache, dass er nicht miauen muss, als wäre er nur einen Katzensprung vom Hungertod entfernt weil sein Napf leer ist. Mitten in der Nacht.

Das ist es aber alles gar nicht. Es ist seine grenzenlose Selbstüberschätzung, die mich fertig macht. Der Edgar kämpf für sein Leben gern. Und ich meine, Edgar kämpft für sein Leben gern. Die Nachbarskatzen sind alle ganz friedlich. Stelle ich immer wieder fest, wenn ich sie gemütlich beim Plausch auf der Straße oder beim sinnlosen Rumliegen auf den Mülltonnen sehe. Friede, Freude, Eierkuchen. Und dann kommt Edgar. Weiterlesen

Dich mach ich platt!

Ich habe am gestrigen Abend etwas Furchtbares getan. Tun müssen. Ich habe gebügelt. Ja, die Frage ist berechtigt: Wer macht denn so was? Ich bin fest überzeugt, der Mensch ist nicht zum Bügeln auf die Welt gekommen. Es fängt damit an, dass der Mensch wie geboren wird? Genau: NACKT! Und so ist er auch jahrtausendelang durch die Gegend gelaufen und wäre beim Anblick einer Dampfbügelstation glatt in Ohnmacht gefallen.

Erst im 15ten Jahrhundert haben sich irgendwelche adeligen Tussis mit zu viel Tagesfreizeit überlegt, dass sie ihre puffigen Rüschenblüschen und muffigen, unwaschbaren Tüllkleider gern knitterfrei hätten. Und wer muss das jetzt ausbaden? Weiterlesen

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?

Wenn man einen Blog und Bücher schreibt bekommt man viel Resonanz. Leser kommentieren die Blogartikel oder schreiben Emails. Ziemlich oft bekomme ich die Frage gestellt, ob ich alles wirklich erlebt habe worüber ich schreibe. Heute gibt es die Antwort und dazu noch ein paar Erinnerungen an meine Jugend, die ich bestimmt besser für mich behalten sollte, aber was tut man nicht alles für seine Leser! Weiterlesen

Ach ja…

…wo wir gerade bei Gummipunkten, Kaffee und supercoolen Umfragen sind. Vielleicht verspürt der ein oder andere liebe Leser große Lust bei einer schönen Tasse Kaffee mein neues Buch “Verliebt. Verlobt. Vorhergesehen.” zu lesen und eine Rezension bei amazon zu veröffentlichen. Ich würde dafür auch unglaubliche, unfassbare, sensationelle 1.000 (in Worten TAUSEND) Gummipunkte rausrücken. Einzulösen wie immer gegen ein besonders schönes, elegantes, ganz in Gold gehaltenes “Nichts”. Wer “Nichts” nicht möchte – die jüngere Tochter nicht vergessen, die sammelt immer noch Gummipunkte als ginge es um ihr Leben.

Würde mich sehr freuen und das Buch gibt nur noch für kurze Zeit zum Einführungspreis von fast “Nichts”, nämlich 99 Cents: Klick, Klick, Klick!

Noch einen Kaffee?

Seit meine Kinder in der Urlaubsfrische weilen trinke ich doppelt soviel Kaffee. Die große Frage ist: Warum? Da ich, seit meine Kinder in der Urlaubsfrische weilen, viel Tagesfreizeit habe, kann ich mir endlich mal unendliche Gedanken um solche Themen machen. Ist schließlich wichtig die Frage. Am Ende steigt mein Kaffeekonsum weiter an, dann müssen die Kaffeeplantagen in Südamerika ganz neu planen. Und was passiert, wenn die Kinderlein wieder da sind? Weiterlesen

Sind wir nicht alle ein bisschen Christo?

Sommer in Dubai: 45 Grad im Schatten, Regen ist ein Fremdwort und trotzdem ist man innerhalb weniger Minuten klatschnass, wenn man vor die Haustür geht, so hoch ist die Luftfeuchtigkeit. Ein unwirkliches Klima und doch, plötzlich, sieht man an jeder Ecke Kunst entstehen – oder besser gesagt Verpackungen à la Christo. Ob die dann alle gleich Kunst sind, lassen wir mal dahingestellt.

Denn hinter dem sommerlichen Verpackungswahn in Dubai steht weniger der Wunsch nach einem Kultur-Blickfang im eigenen Vorgarten. Praktische Überlegungen stehen im Vordergrund. Zum Beispiel bei den Menschen, die ihre Datteln verpacken. Datteln brauchen ordentlich Hitze, um zu reifen, erst dann schmecken sie richtig gut. Leider auch den Vögeln. Also werden die Datteln eingepackt: Weiterlesen