Weihnachts-Wahnsinn!

Wann ist endlich Weihnachten? Ich halt das nicht mehr lange aus. Nicht wegen der Geschenke (es gibt ja nur eine Kleinigkeit), nein, meine Familie dreht durch. Und wer muss die vorweihnachtlichen Eskapaden ausbaden, ertragen, unterstützen, ignorieren oder gar gutheißen? ICH!

Es fängt mit der jüngeren Tochter an. Die streut sich seit Tagen Zimt über alles Essbare: Gurkensalat, Ratatouille, Hamburger. Weiterlesen

Wer hat an der Uhr gedreht?

Die Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Stimmt, wenn ich denn Zeit hätte. Habe ich aber nicht. Die Wochen, Tage, Stunden, Minuten rennen an mir vorbei, als ginge es darum einen Wettkampf zu gewinnen. Der Verlierer steht fest. Ich.

Von den geplanten 200 Plätzchensorten haben ich gerade mal zwei gebacken. Stollen? Fehlanzeige. Geschenke? Mache ich nächste Woche. Wenn ich Zeit habe. Meist bin ich froh, wenn der Tag mal wieder an mir vorübergeflogen ist und ich vor lauter Hektik keine Schul- oder anderen Termine vergessen habe. Besinnlich ist das alles nicht. Da fällt mir der Weihnachtsbaum ein. Um Himmels Willen. Ich muss los!

Der Trost kommt aus der Wissenschaft Weiterlesen

Vorweihnachtliche Großzügigkeit

Heute am Strand. Die Kinder bauen Sandburgen oder genauer gesagt – wir befinden uns immerhin im Jahr 2014 – sie bauen eine Sand-Hotelanlage mit Wellness-Bereich.

Kind Eins höflich zu Kind Zwei: “Du, darf ich was von deinem Sand haben?”

Kind Zwei ebenso höflich zurück: “Klar, nimm so viel du willst.”

Hoffentlich hat der Weihnachtsmann das mitgekriegt.

Nur eine Kleinigkeit…

Weihnachtsgeschenke. Alle Jahre wieder. Für die ganze Familie. Obwohl jene Familie nach dem letzten Weihnachtsfest übereingekommen ist, dass man im nächsten Jahr auf Geschenke verzichten werde. Nur die Kinder, die kriegen natürlich noch was.

Mitte November geht es los. Die ersten Anfragen trudeln ein, was die Kinder – „wir schenken uns ja dieses Jahr nichts“ – denn gerne hätten. Ideen werden ausgetauscht, dabei immer wieder darauf verwiesen, wie froh man doch sei, dass man sich gegenseitig dieses Jahr nichts schenke.

Irgendwann, es ist mittlerweile Anfang Dezember, wird Vollzug vermeldet: Die Geschenke für die Kinder seien „erledigt“ und ein stress- weil geschenkfreies Weihnachten stehe bevor. Und dann passiert es. In einem kleinen, fast überhörten Nebensatz sagt irgendjemand: „Ich habe eine Kleinigkeit für dich besorgt. Wirklich nichts Besonderes. Du brauchst mir deswegen nichts schenken. Ist ja nur eine Kleinigkeit.“ Weiterlesen

Die Weihnachts-Geister, die ich rief

Es ist noch nicht mal Anfang Dezember und „Last Christmas“ hängt mir schon zu den Ohren raus. Leider bin ich an meinem Unglück selber Schuld. Ich habe zwei besessene Weihnachtslieder-Freaks großgezogen – man könnte auch sagen, die Geister, die ich rief, sind außer Kontrolle geraten.

Alles begann vor drei Jahren. Da war die ältere Tochter sechs Jahre alt und es lagen 5,5 Weihnachten mit Rolf, seinen Freunden und der Weihnachtsbäckerei hinter mir. Wer jemals in der Weihnachtszeit in der Nähe von Kleinkindern war, weiß wovon ich spreche. Da, wenn es um Kinder geht, bekanntlich alles nur eine Phase ist, dachte ich mir vor drei Jahren, es sei an der Zeit den Weihnachtsliederhorizont des Nachwuchses ein wenig zu erweitern und das Ende der weihnachtlichen Rolf-Phase einzuläuten. Weiterlesen

Wie? Kein Bier?

„Fish and Chips“ in Bierteig, ein ordentliches „englisches“ Frühstück mit Würstchen und Speck, ein Glas Rotwein abends an der Bar – so stellen sich Urlauber ihren Hotel-Aufenthalt in London oder auch in Dubai vor.

In zumindest einem Hotel der britischen Hauptstadt wird daraus nichts mehr: das trendige Bermondsey Square Hotel im Herzen von London serviert nach der Übernahme durch einen Investor aus dem Mittleren Osten keinen Alkohol mehr.

Der neue Besitzer wolle das Hotel nach dem „Sharia-Gesetz“ führen berichtet die „Daily Mail“ auf ihrer Webseite, Alkohol und Schweinefleisch seien ab sofort tabu. Ein Hinweis auf der Webseite des Hotels bestätigt, dass kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird, ob Schweinefleisch ebenfalls auf der roten Liste gelandet ist, ist nicht ersichtlich.

Wenn es ein Sharia-Hotel mitten in London gibt, dann müsste es im so muslimischen wie superlativ-versessenen Dubai ja mindestens einen ganzen Hotel-Stadtteil ohne die im Islam verbotenen Genüsse geben, oder? Nur gehört habe ich von so einem Hotel noch nichts. Weiterlesen

Eine “schmerzhafte” Überraschung

Sieben Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 50.000 Dirhams (ca. 10.000 Euro) – so hart bestrafte ein Gericht in Dubai einen Amerikaner, weil seine Mutter ihm ein Päckchen aus der Heimat geschickt hatte. Das Päckchen hatte allerdings einen brisanten Inhalt: 592 Tramadol-Schmerztabletten und deren Einfuhr in die Emirate ohne behördlich beglaubigtes Rezept ist verboten. Gleiches gilt unter anderem für Hustensaft mit Codein oder Mohnsamen. Reiseveranstalter, Konsulate und Fluglinien empfehlen daher, sich vor dem Besuch der Emirate beraten zu lassen, welche Substanzen mitgebracht werden dürfen, um eine Haftstrafe, wie sie dem Amerikaner droht, zu vermeiden. Weiterlesen

Sie sind wieder da!

Sie sind wieder da. Dabei könnte alles so schön sein. Dubai hat den Sommer endlich hinter sich gelassen, die Temperaturen sind auf wunderbare 25 bis 30 Grad tagsüber und unter 20 Grad nachts gefallen. Die Balkontüren stehen nonstop offen, Frühstück, Mittagsessen und Abendbrot finden auf der Terrasse statt. Ein lauer Wind lässt die Blätter der Palme im Garten leicht rascheln, die Kinder spielen im Park vor der Haustür. Und dann geht es los. Kaum hat Muttern sich mit einem Glas Rotwein in den Gartenstuhl gesetzt, um den Sonnenuntergang live zu verfolgen, macht es: bsssssssssss. Weiterlesen